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Aktuelle CORONA-Informationen

12.10.2021: Corona-Schnelltest: Nun in der Regel kostenpflichtig

Bisher wurden die Kosten für Corona-Schnelltests vom Staat übernommen. Wer aber seit Montag (11. Oktober) beispielsweise an einer Veranstaltung teilnehmen möchte, bei der die 3G-Regel gilt, nicht geimpft ist und sich deswegen testen lassen möchte, der muss den entsprechenden Schnelltest selbst bezahlen. Bestimmte Gruppen sind jedoch weiterhin von der Kostenpflicht ausgenommen.
Dazu gehören insbesondere:

  •  Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, aber auch Kinder unter zwölf Jahren und Schwangere bis zum dritten Schwangerschaftsmonat
  •  Bis zum 31. Dezember können sich alle Minderjährigen noch kostenlos testen lassen. Das Gleiche gilt für Schwangere.
  •  Für Personen, die wegen einer nachgewiesenen Corona-Infektion in Quarantäne sind, bleiben die Corona-Tests kostenlos. Sie brauchen ein negatives PCR-Testergebnis, um von der Quarantäne befreit zu werden.

In folgenden Einrichtungen (siehe unten"Teststationen") im Landkreis Tuttlingen werden aktuell noch Corona-Schnelltests durchgeführt (Stand 11.10.2021):

Die Anbieter von Testzentren können die Preise selbst festlegen, deswegen sind sie auch unterschiedlich hoch. Sie liegen etwa zwischen 10 und 20 € pro Test.
Es muss ein amtlicher Lichtbildausweis vorgelegt werden. Wer aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden kann, muss ein ärztliches Attest vorlegen, damit die Kosten für den Test übernommen werden. Der Mutterpass gilt als Nachweis einer Schwangerschaft.

Keine Änderungen gibt es bei Schulen, Krankenhäusern und Pflegeheimen. Um den Präsenzunterricht in den Schulen im Herbst und Winter abzusichern, stellt das Land vorerst bis Jahresende weiterhin kostenlose Tests zur Verfügung. Krankenhäuser und Pflegeheime seien weiterhin verpflichtet, kostenlose Tests für nicht geimpfte Besucherinnen und Besucher anzubieten. Die Pflicht für Arbeitgeber, ihren Beschäftigten kostenlose Schnelltests zur Verfügung zu stellen, bleibt weiterhin bestehen. Demnach müssen die Arbeitgeber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zweimal pro Woche ein Testangebot zur Verfügung stellen. Ebenfalls nicht betroffen von den Änderungen sind die Beschäftigten von Krankenhäusern und Pflegeheimen, die regelmäßig getestet werden müssen. Der Arbeitgeber trägt die Kosten für diese Tests.



05.10.2021: Corona-Regelungen: Änderungen bei der Fristenberechnung für Kontaktpersonen sowie bei der Ausstellung von Absonderungsbescheinigungen

 
Für Personen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten, ohne sich selbst infiziert zu haben, wurde nach § 4 Abs. 3 Corona-VO Absonderung der Absonderungszeitraum von 14 Tage auf 10 Tage reduziert.
 
Enge Kontaktpersonen und Haushaltsangehörige können sich nach § 4 Abs. 4 Corona-Verordnung Absonderung frei testen

  • ab dem fünften Tag der Absonderung mit dem Vorliegen eines negativen PCR- Testergebnisses bei -  Probeentnahme frühestens an diesem Tag
  • ab dem fünften Tag der Absonderung mit dem Vorliegen eines negativen Schnelltestergebnisses bei - Probeentnahme frühestens an diesem Tag bei Personen, die regelmäßig im Rahmen einer seriellen Teststrategie getestet werden (Beispiel Schule) oder
  • ab dem siebten Tag der Absonderung mit dem Vorliegen eines negativen Schnelltestergebnisses bei -  Probeentnahme frühestens an diesem Tag.

Bei infizierten Personen wird die Berechnung der Absonderungsfrist von weiterhin 14 Tagen ab dem Tag des Symptombeginns oder, falls noch keine Symptome festgestellt wurden, ab dem Tag des Abstrichs vorgenommen.
 
Absonderungsbescheinigungen stellt das Rathaus nur noch auf Antrag aus, hierzu reicht ein Anruf oder eine Email (Hauptamt H. Maier, Tel. 07426/9624-15 oder hans-georg.maier@frittlingen.de) aus.

 

04.10.2021: Aktuelle Regelungen für Chöre und Musikvereine

 

04.10.2021: Zuschussprogramm "Corona-Auszeit für Familien"
Familien mit kleinen Einkommen sowie Familien, die Angehörige mit einer Behinderung haben, können für einen einwöchigen Urlaub in einer gemeinnützigen Familienferienstätte Zuschüsse bekommen. Nähere Informationen hierzu gibt es auf der Internetseite des Bundesfamilienministeriums www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles


30.09.2021: Keine automatische Absonderungsbescheinigung mehr für positiv getestete Personen und Kontaktpersonen //  Bescheinigung wird nur noch auf Verlangen der betroffenen Person erstellt

Seit Montag, dem 27. September 2021 werden keine automatischen Absonderungsbescheinigungen mehr an positiv getestete Personen oder deren Kontaktpersonen verschickt.

Diese haben bislang die Gemeinden (Ortspolizeibehörden) für ihre Bürgerinnen und Bürger erstellt. Ab sofort werden nur noch auf Verlangen der betroffenen Person Absonderungsbescheinigung von der zuständigen Gemeinde zur Verfügung gestellt.
 
Notwendig wurde diese Anpassung durch Veränderungen in der neuen Corona-Verordnung Absonderung. Hiernach können sich Kontaktpersonen im Rahmen der zehntägigen Quarantänedauer am fünften Tag mittels negativem PCR-Test und am siebten Tag mit negativem Schnelltest „freitesten“. Eine pauschale Bescheinigung der Quarantänedauer ist somit nicht mehr möglich.
 
Bei positiv getesteten Personen bleibt es bei einer Quarantänedauer von 14 Tagen. Allerdings wird auch hier nur auf Verlangen der Person eine Absonderungsbescheinigung erstellt. Eine Absonderungsbescheinigung ist für etwaige Entschädigungsansprüche notwendig. Über Entschädigungsansprüche entscheidet das zuständige Regierungspräsidium.
Betroffene Personen wenden sich bei Bedarf an ihre Gemeinden und bitten um eine individualisierte Absonderungsbescheinigung, ggf. auch durch Vorlage eines negativen Testergebnisses bei Kontaktpersonen, die sich „freigetestet“ haben.



16.09.2021: Übersicht über die ab 16.09.2021 geltende neue Corona-VO mit dem 3-stufigen Warnsystem
:




31.08.2021: Was steht in der neuen Corona-Verordnung "Absonderung"?

                    Welche Regelungen gelten in Schulen und Kindergärten?
                    Was ist der Unterschied zwischen Selbsttest und Schnelltest?

Zum 28. August 2021 ist die Corona-Verordnung "Absonderung" aktualisiert worden. Sie bringt insbesondere für Schulen und Kindergärten neue Regelungen.
Das Wichtigste in Kürze/verkürzt:

Allgemeines:

  • Schon ein Corona-Krankheitsverdacht (Symptome: Husten, Fieber, Unwohlsein, Müdigkeit) reicht aus, damit man sich unverzüglich in Absonderung begeben muss.
  • Während einer Absonderung darf die Wohnung für notwendige Arztbesuche oder für eine Testung verlassen werden (dann Abstand halten, Maske tragen).
  • Während der Absonderung darf kein Kontakt zu anderen Personen außerhalb des eigenen Haushalts stattfinden
  • Bei einem positiven Test dauert die Absonderung in der Regel 14 Tage seit Beginn der Symptome bzw. Nachweis des Virus
  • Als Nachweis reicht in der Regel ein Selbsttest (Eigentest) nicht aus - stattdessen braucht es einen Schnelltest (durch einen Arzt, Apotheke, Testzentrum, Arbeitgeber, Einrichtung).
  •  Eine Testpflicht (z.B. für den Besuch von Veranstaltungen in geschlossenen Räumen) besteht nicht für Kinder bis zur Einschulung.

Schule:

  • Bei Auftreten einer Infektion in weiterführenden Schulen müssen sich Schüler*innen der Klasse, in der die Infektion aufgetreten ist, 5 Tage lang mit dem PCR-Test oder Schnelltest (negativ) testen lassen, bevor sie wieder in die Schule können. Dies gilt nicht für immunisierte Schüler*innen. Falls Masken nicht korrekt getragen wurden oder die Lüftung nicht ausreichend war, kann eine weitergehende Regelung getroffen werden.

  • Bei Auftreten einer Infektion in einer Grundschule müssen sich Schüler*innen der Klasse, in der die Infektion aufgetreten ist, einmalig mit dem PCR-Test oder Schnelltest testen lassen. Wenn dieser negativ ausfällt, dürfen sie wieder in die Schule. Die Testpflicht gilt nicht für immunisierte Kinder.

Kindergarten:

  • Hier gibt es eine Neufassung der Corona-VO "Kita".
  • Ein Gruppenverbund aus 2 Gruppen im offenen Konzept ist (weiterhin) zulässig.
  • Kinder müssen keine Masken tragen, auch nicht das Fach-und Betreuungspersonal.
  • Bei Auftreten einer Infektion in einer Betreuungsgruppe müssen sich die Kinder, in deren Gruppe die Infektion aufgetreten ist, einmalig mit dem PCR-Test oder Schnelltest testen lassen, ein Selbsttest reicht nicht aus. Wenn der PCR-Test/Schnelltest negativ ausfällt, darf das Kind wieder in den Kindergarten. Die Testpflicht gilt nicht für immunisierte Kinder.

 


24.08.2021: Die neuen Corona-Regeln in Baden-Württemberg

Ab dem 16. August gelten in Baden-Württemberg neue Pandemie-Regelungen, die vor allem für geimpfte und genesene Personen die allermeisten Einschränkungen aufheben. Auch entfallen die bisherigen Inzidenzstufen. Es bleibt allerdings die Maskenpflicht in geschlossenen, öffentlichen Räumen und im Freien, wenn dauerhaft der Abstand von 1,5m nicht eingehalten werden kann. Kinder bis einschließlich fünf Jahre sind weiterhin von der Maskenpflicht befreit. Auch die Abstands- und Hygieneregelungen bleiben bestehen. Pflicht bleibt auch die Erfassung der Kontaktdaten.

Schulen
Zum Schulstart gilt inzidenzunabhängig für zunächst zwei Wochen wieder generell die Maskenpflicht im Unterricht. Auch werden die Schulen weiter ein kostenloses engmaschiges Testangebot für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrkräfte und das Personal anbieten.

Testpflicht für nicht geimpfte oder genesene Personen
Wer sich nicht impfen lassen möchte, muss künftig in mehr Bereichen einen maximal 24 Stunden alten negativen Antigen-Schnelltest vorweisen, in bestimmten Bereichen sogar ein negativer PCR-Test - dieser darf höchstens 48 Stunden alt sein.
Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder bis einschließlich fünf Jahre, Kindergartenkinder und Kinder, die noch nicht eingeschult sind, sowie Schülerinnen und Schüler der Grund- und weiterführenden Schulen, Schülerinnen und Schüler an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) sowie an Berufsschulen. Der Nachweis erfolgt hier im Zweifel durch ein entsprechendes Ausweisdokument wie etwa durch den Kinderreisepass oder Schülerausweis.

Die Testpflicht für ungeimpfte Personen gilt in folgenden Bereichen (beispielhaft):

  • Bei Veranstaltungen/Aktivitäten in geschlossenen Räumen müssen alle Besucherinnen und Besucher einen Geimpftennachweis, einen Genesenennachweis oder ein negativen Corona Antigen-Schnelltest vorweisen.
  • Besuch in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie in Einrichtungen der Behindertenhilfe.
  • Gastronomische Angebote in Innenräumen – das Abholen von Speisen ist ohne 3G-Nachweis erlaubt.
  • Vergnügungsstätten in Innenräumen wie Spielhallen, Wettstuben und Casinos.
  • Bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen wie Kosmetikstudios, Nagelstudios, Kosmetische Fußpflege, Massagestudios, Tattoo- und Piercingstudios, Laser- und IPL-Studios für kosmetische Behandlungen, Friseurbetriebe, Barbershops und Massagestudios.
  • Bei Sport im Innenbereich, etwa in Fitness-Studios, Schwimmbädern oder Sporthallen.
  • Saunen und ähnliche Einrichtungen
  • Touristische Fahrtangebote (Ausflugsverkehr, touristische Bus-, Bahn- und Seilbahnverkehre, Zeppelinrundflügen und Museumsflügen.
  • Zutritt zu geschlossenen Räumen in Freizeitparks und anderen Freizeiteinrichtungen wie zoologischen und botanischen Gärten sowie Hochseilgärten, Indoor-Spielplätze und Minigolf-Anlagen.
  • Angebote der Erwachsenenbildung wie Volkshochschulkursen in geschlossenen Räumen.
  • Bei Angeboten von Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen.
  • In Beherbergungsbetrieben, wie Hotels aller Art, Gasthäuser, Pensionen, Ferienwohnungen, Ferienhäuser , Ferienparks, (Dauer-)Campingplätze und kostenpflichtige Wohnmobil-Stellplätze, ist ein Test bei Anreise und dann alle drei Tage während des Aufenthalts erforderlich.
  • Clubs und Diskotheken. Nicht geimpfte oder genesene Besucherinnen und Besucher müssen einen negativen PCR-Test vorweisen.


Die Testpflicht gilt nicht für Freizeit- und Amateursport in Sportstätten im Freien, Badeseen mit kontrolliertem Zugang und Freibädern sowie für Sport zu dienstlichen Zwecken, Reha-Sport und Spitzen- oder Profisport.
Ausgenommen von der Testpflicht sind religiöse Veranstaltungen.

Die Kontaktbeschränkungen und Regelungen für private Feiern werden aufgehoben.

Tests bleiben bis 11. Oktober kostenlos
Die Tests können weiter wie bisher vor Ort in der Einrichtung unter Aufsicht des Betreibers stattfinden, in einer Corona-Teststation oder am Arbeitsplatz, wenn dort entsprechend qualifiziertes Personal zur Bestätigung des Testergebnisses vorhanden ist.
Bund und Länder haben sich darauf verständigt, dass Antigen-Schnelltests bis 11. Oktober 2021 weiter durch die öffentliche Hand finanziert werden und für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos bleiben. Danach müssen Personen, die sich nicht impfen lassen möchten, die Antigen-Schnelltests selbst bezahlen.
Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder bis einschließlich fünf Jahre. Kostenlose Tests gibt es weiterhin für Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt – insbesondere Schwangere, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Für Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen gibt es zudem weiter ein engmaschiges kostenloses Testangebot in den Schulen.

Impfangebote wahrnehmen
Inzwischen gibt es für alle Menschen ab 12 Jahren ein kostenloses Impfangebot, das jede und jeder wahrnehmen kann. Eine Corona-Schutzimpfung ist der sicherste Weg aus der Pandemie. Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst vor einer Erkrankung bzw. einem schweren oder tödlichen Verlauf, sondern auch seine Mitmenschen, die sich nicht impfen lassen können. Vor allem Kinder unter 12 Jahren, für die es derzeit keinen zugelassenen Impfstoff gibt.
In Baden-Württemberg gibt es derzeit zahlreiche Impf-Aktionen vor Ort. Meist ohne Anmeldung und Wartezeit können Sie sich in den Impfzentren des Landes, bei Impf-Aktionen vor Ort oder nach Terminvereinbarung bei Ihrem Arzt oder Betriebsarzt impfen lassen.



05.05.2021: Entschädigung für erwerbstätige Sorgeberechtigte bei Schließung Schule/Kindergarten

Unter bestimmten Voraussetzungen erhalten erwerbstätige Sorgeberechtigte, die aufgrund der vorübergehenden Schließung von Einrichtungen zur Betreuung von Kindern sowie von Schulen im Zusammenhang mit der SARS-CoV-2-Epidemie einen Verdienstausfall erleiden, eine Entschädigung. Gleiches gilt, wenn ein einzelnes Kind außerhalb der Schule/des Kindergartens Kontaktperson war und deshalb die Absonderung angeordnet wurde. Ansprungsberechtigt sind Fälle ab dem 19. November 2020. Die Antragsfrist beträgt 2 Jahre.
 
Anträge an das zuständige Regierungspräsidium in Freiburg können über das ländergemeinsame Online-Portal www.ifsg-online.de eingereicht werden. Betroffene finden dort weitere Informationen sowie die genauen Anspruchsvoraussetzungen. Bitte verwenden Sie zur Antragstellung bezüglich Kindern immer das Formular „Onlineantrag bei Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen“. Der „Online-Antrag bei Quarantäne“ bezieht sich nur auf eine Absonderungsanordnung gegenüber dem Erwerbstätigen selbst und kann in den o. g. Fällen daher nicht verwendet werden.
Die bisherig notwendige Voraussetzung bei der Antragstellung, eine ausgefüllte sogenannte „Negativbescheinigung“ hochzuladen, ist aus Vereinfachungsgründen entfallen. Die Negativbescheinigung ist nur noch auf entsprechende ausdrückliche Anforderung des zuständigen Regierungspräsidiums nachzureichen.