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Kommunaler Klimakongress 2021 in Ulm

N-Region Fünf G zusammen mit 16 anderen Kommunen auf dem Weg zur Klimaneutralität: Kommunales Energiemanagement ist ein wesentlicher Baustein

Einundzwanzig Kommunen in Baden-Württemberg haben erfolgreich mit Hilfe des Webtools Kom.EMS die hohe Qualität Ihres Energiemanagements in einer externen Prüfung nachgewiesen. Unterstützt wurden Sie bei diesem Prozess vom Kompetenzzentrum Energiemanagement der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg. Die Zertifizierung fand im Rahmen des kommunalen Klimakongresses 2021 statt. Die Vertreter der Kommunen schätzten sehr, die Auszeichnung persönlich in Ulm von Gudrun Heute-Bluhm (geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags Baden-Württemberg) entgegennehmen zu dürfen, trotz der erschwerenden Pandemiebedingungen.

Ein systematisches kommunales Energiemanagement (KEM) ist der Ausgangspunkt einer erfolgreichen kommunalen Klimaschutzpolitik.

Energiemanagement bezeichnet die Methodik der kontinuierlichen Optimierung der energetischen Leistung einer Organisation. Insbesondere die regelmäßige Verbrauchserfassung und –Auswertung für die wesentlichen Liegenschaften ist die Grundlage eines erfolgreichen Energiemanagements.

  • KEM senkt die Energie- und Wasserkosten kommunaler Liegenschaften durch nichtinvestive Maßnahmen um 10 bis 20 Prozent, in Einzelfällen bis zu 30 Prozent.
  • Kommunen erhalten eine fundierte Datenbasis für optimale Investitionsent-scheidungen.
  • Ein erfolgreiches KEM erhöht die Akzeptanz bei politischen Vertretern, verbessert das Klima- und Energiebewusstsein der Verwaltung und der Bevölkerung und öffnet die Tür für weitere Energie- und Klimaaktivitäten der Kommune.

Kommunen der N-Region auf dem Weg zur klimaneutralen Kommunalverwaltung

Die Verleihung der Kom.EMS-Zertifizierung fand im Rahmen eines von der KEA-BW organisierten Forums des Klimakongresses statt. Kommunales Energiema-nagement als ersten Schritt auf dem Weg zur klimaneutralen Verwaltung wurde von verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.Um dem Klimawandel entgegenzuwirken, ist ein engagierter Klimaschutz unabdingbar. Doch wo fängt man an? Jede Kommune hat eigene Voraussetzungen und individuelle Herausforderungen zu meistern. Deshalb gibt es kein allgemeines Strickmuster. Wichtig ist das Finden des individuellen Weges. Das Energiemanagement hat dabei jedoch immer eine zentrale Rolle zu spielen. Dies wurde insbesondere in einem Vortrag von Tina Götsch (Verband der regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen Baden-Württemberg (rEA BW)) und Thomas Steidle (KEA-BW) beleuchtet.

Wie Energiemanagement in die Breite gebracht werden kann, stellte Sandra Hinke, Klimaschutzmanagerin des Landkreises Calw, dar. Der Landkreis selbst wurde soeben zertifiziert und will alle seine Kommunen nach sich ziehen.

Deißlingens Bürgermeister Ralf Ulbrich illustrierte, wie die enge Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen - in diesem Falle die Kommunen der Nachhaltigkeitsregion 5G - die Einführung von Energiemanagement vereinfachen kann. Dem Werkzeug Kom.EMS kommt hierbei eine zentrale Bedeutung zu, um alle bei der Stange zu halten. Der Kommunenzusammenschluss will nun im nächsten Schritt einen gemeinsamen Energiemanager beraten.

Die Anerkennung in Form einer Plakette wird demnächst in den Rathäusern der N-Region zu sehen sein.

 

Energiebericht 2020

Gemeinde Frittlingen

Bericht über die Partnerschaft der N!-Region 5 G mit den Gemeinden San Jose´ Ingenio und Las Majadita in El Salvador

 

 

Die N!-Region 5 G, bestehend aus den fünf Mitgliedsgemeinden Aldingen, Denkingen, Frittlingen, Wellendingen und Deißlingen, ist Anfang 2020 eine Partnerschaft mit zwei Gemeinden aus El Salvador eingegangen.
Die Bürgermeister der beiden Gemeinden San Jose´ Ingenio und Majadita im Nationalpark Montecristo in El Salvador hatten den Wunsch nach einer Partnerschaft mit den Gemeinden der N!-Region 5G.
Das Projekt ist im Januar 2020 von Jürgen Tönnesen und Manuel Loeker von der Flüchtlingshilfe Mittelamerika e.V. bei einer gemeinsamen Gemeinderatssitzung aller Gemeinderäte der fünf Mitgliedsgemeinden vorgestellt worden.
Die Gemeinderäte haben beschlossen, die beiden Gemeinden in El Salvador unterstützen zu wollen. Es sollen auch Begegnungen durchführt werden, um einen nachhaltigen, ökologischen Tourismus zu fördern, um auf der einen Seite diese einmalige Lebensgrundlage für Pflanzen und Tiere zu schützen und auf der anderen Seite den Menschen dort eine Zukunftsperspektive zu geben.
Die Mitglieder der N!-Region 5G sind sich ihrer globalen Verantwortung bewusst und diese Partnerschaft ist seit dort mit Leben erfüllt und als einen wesentlichen Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie aufgenommen worden.
 
Der Nationalpark Montecristo, mit einer Fläche von 1.973 ha, besteht seit 1987 und ist somit der älteste Nationalpark El Salvadors. Er liegt auf einer Höhe zwischen 700 und 2.418 m.ü.M. und schließt an Schutzgebiete in Guatemala und Honduras an. Aufgrund ihrer biophysischen Eigenschaften wurde diese Region - eine der ökologisch wertvollsten Mittelamerikas - von der UNESCO zum grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Trifinio Fraternidad deklariert. Die wichtigen Wasseradern El Salvadors haben hier ihre Quellen, darunter auch der Rio Lempa, der größte Fluss Mittelamerikas, der mehr als die Hälfte der  Bevölkerung El Salvadors mit Trinkwasser versorgt.
Der Nationalpark Montecristo zeichnet sich unter anderem durch die Besonderheit des letzten noch existierenden Nebelwaldes El Salvadors aus. Mindestens 198 Orchideenarten, mehr als 260 Vogelarten und viele vom Aussterben bedrohte Tierarten wie Puma oder Ozelotkatze wurden bislang hier nachgewiesen. Die Erfassung der Tier- und Pflanzenwelt, insbesondere auch eine nur schwer schätzbare Artenvielfalt von Pilzen, ist noch lange nicht abgeschlossen.
 
In den beiden Gemeinden San Jose´ Ingenio und Majadita leben 182 Familien mit insgesamt rund 600 Einwohnern. Es sind Nachfahren der „peones“, Leibeigenen ähnlichen Arbeitenrn der „Hacienda“ San José Ingenio, des von spanischen Eroberern begründeten Großgrundbesitzes. Zu diesem gehörte einst auch die Fläche des heutigen Nationalparks. Bodenbesitz wurde diesen Menschen von Beginn verwehrt. Bis heute besitzen sie keine eigenen Flächen zur Bewirtschaftung innerhalb der Nationalparkgrenzen. Eines der wichtigsten Ziele – auch im Rahmen der 2017 mit dem Nationalpark Bayerischer Wald beschlossenen Partnerschaft - ist es, für diese Gemeinden eine dauerhafte Lebensgrundlage und Lebensperspektive durch einen ökologischen Tourismus zu fördern. Die Einwohner der beiden Dörfer sind stolz auf ihren Wald und die dortige Natur.
 
Allerdings kennen nur wenige Einwohnern El Salvadors diese Naturschönheiten und wissen um die globale Bedeutung dieses einmaligen Waldes. Aus Armutsgründen haben wohl die meisten von ihnen keine Gelegenheit, diesen Nationalpark zu besuchen. Im Rahmen eines spendenfinanzierten Projekts zur Umweltbildung wird seitens der  Flüchtlingshilfe Mittelamerika Schulklassen ein zweitägiger Aufenthalt im Park mit der fachlichen Begleitung von Rangern ermöglicht und fördert so – exemplarisch - ein Bewusstsein für die Bedeutung dieses Nationalparks.
Weiter soll den Einwohnern von  San Jose´ Ingenio und Las Majaditas durch diesen sanften Tourismus eine dauerhafte Lebensgrundlage und Lebensperspektive geschaffen werden.
 
Die N!-Region 5G hat bereits erste Projekte mit den beiden Partnergemeinden in Angriff genommen bzw. umgesetzt: Das Projekt „Comedor“, einer kleinen „Wald-Wirtschaft“, bietet Einkommen für eine kleine Gruppe von Frauen aus San José Ingenio. Hier werden in Kürze – ebenfalls gemeinschaftlich von den Frauen organisiert - ökologischer Gemüseanbau und eine naturnahe Hühnerhaltung die Versorgung der Familien verbessern, aber auch den Speiseplan des „Comedors“ bereichern. Des Weiteren unterstützt die N!-Region 5 G die Finanzierung der Vermessung der Grundstücke als Grundlage für eine mögliche Übertragung von Bodenrechten.
Aktuell gesucht werden in der N!-Region 5 G Schulen, die sich für eine Partnerschaft mit einer der Dorfschulen in der unmittelbarer Umgebung des Nationalparks Montecristo interessieren.
 
In Kürze schon steht in der N!-Region 5 G die Aktion „Weihnachtsfunken“ an: Kleine von Kindern und Familien in weihnachtlich verzierte Schuhkartons gepackte Geschenke werden auf dem Seeweg als Zuladung eines Containers mit Hilfsgütern nach El Salvador geschickt und dort  in den beiden Partnergemeinden Majadita und San José Ingenio unmittelbar an die dortigen Kinder verteilt.
 
Die Kommunen der N!-Region 5 G beziehen bereits jetzt Fair-Trade-Kaffee aus El Salvador.
Zukünftig werden auch die Bäckereien in den Kommunen der N!-Region 5 G den Kaffee verkaufen. Der Erlös aus dem Verkauf unterstützt ein Bildungsprojekt zugunsten der Schulen in den beiden salvadorianischen Partnergemeinden.
 

Bericht aus der Sitzung der Steuerungsgruppe N!_Region 5 G vom 12.04.2021

Allgemeine Information:
Der Zusammenschluss der fünf Gemeinden zur N!-Region FÜNF G, Aldingen, Deißlingen, Denkingen, Frittlingen und Wellendingen, erstreckt sich von den Hängen der Schwäbischen Alb bis zum jungen Neckar. Die Gemeinden grenzen jeweils aneinander, allerdings über eine Landkreisgrenze hinweg (Rottweil und Tuttlingen) und bilden so gemeinsam die erste Nachhaltigkeitsregion in Baden-Württemberg. Die fünf Gemeinden haben sich im Jahr 2014 zur N!-Region FÜNF G zusammen-geschlossen, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

Die Region liegt günstig zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb sowie zwischen Bodensee und dem Großraum Stuttgart. Von jeder Gemeide sind es nur wenige Kilometer bis zur Bundesautobahn A81 Stuttgart-Singen. Die Landschaft wird geprägt von Wäldern, landwirtschaftlichen Flächen und Streuobstwiesen, schroffen Felsen am Albtrauf (Klippeneck) mit einer schafbeweideten Albhochfläche (Denkingen) sowie im Südwesten vom Neckartal (Deißlingen). Insgesamt bietet die Natur- und Kulturlandschaft der Baar genannten Region vielfältige Möglichkeiten und ein hohes Freizeit- und Naherholungspotenzial für Wandern und Radfahren.

Alle Gemeinden sind durch ihre Lage attraktive Wohn- und Arbeitsorte mit leistungsfähigen und erfolgreichen Gewerbebetrieben, bis hin zu Weltmarktführern. Alle haben eine gesunde Wirtschaftsstruktur (keine Monostrukturen) und bieten nicht nur eine hohe Wohnqualität sondern auch viele qualifizierte Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort. Sie können auf eine gute kommunale Infrastruktur zurückgreifen und haben alle einen vegleichsweise niedrigen Schuldenstand.

Es sind in allen Gemeinden Kindergärten sowie Sport- und Festhallen obligatorisch. Einige verfügen über ein Bürger- und/ oder ein Jugendhaus.

Der Vorsitz der N!-Region wird jährlich im Wechsel von den Bürgermeistern der fünf beteiligten Gemeinden Aldingen, Deißlingen, Denkingen, Frittlingen und Wellendingen bekleidet. Die Übergabe des Vorsitzes erfolgt durch eine symbolische Übergabe des N!-Region-Teppichs, der beim Markt der Möglichkeiten gewebt wurde.

Weitere Informationen zur N!-Region 5G erhalten Sie auch unter www.n-region-5g.de

Ansprechpartner:
Gemeindeverwaltung Frittlingen: Bürgermeister Dominic Butz, Hauptstraße 46, 78665 Frittlingen 

Gemeindeverwaltung Wellendingen: Bürgermeister Thomas Albrecht, Schloßplatz 1, 
                                                                       78669 Wellendingen

Gemeindeverwaltung Deißlingen:  Bürgermeister Ralf Ulbrich, Kehlhof , 78652 Deißlingen

Gemeindeverwaltung Aldingen:  Bürgermeister  Ralf Fahrländer, Marktplatz 2, 78554 Aldingen

Gemeindeverwaltung Denkingen: Bürgermeister Rudolf Wuhrer, Hauptstraße 46, 78588 Denkingen

Geschäftsstelle:                        
N!-Region FÜNF G                         
Geschäftführer Frank Nann            
Hauptstraße 46                             
78588 Denkingen                          
Telefon: 07424/9706-16                
Email: nann(@)denkingen.de           

Vorsitzender 2019
Bürgermeister Thomas Albrecht
Gemeinde Wellendingen
Schloßplatz 1
78669 Wellendingen
Tel. (0 74 26) 94 02-11
Fax (0 74 26) 94 02-711

Aktion des Gemeindetags Baden-Württemberg: 1000 Kommunen pflanzen jeweils 1000 Bäume

CO2 (Kohlendioxid) ist ein Treibhausgas und führt bei zunehmender Konzentration in der Atmosphäre zu einer Erwärmung des Erdklimas. Dies liegt daran, dass ein größerer Anteil der Wärmestrahlung der Erde von der Schicht aus Treibhausgasen reflektiert wird, diese Wärme also in der Erdatmosphäre bleibt. Kohlendioxid hat an den Treibhausgasen einen Anteil von etwa 88%. Zwischen 1970 und 2004 sind die globalen CO2-Emissionen um ca. 80% gestiegen.

Bekanntermaßen binden Bäume Kohlendioxid. Sie nehmen dieses Gas aus der Umgebung auf und wandeln es um in Sauerstoff, den sie wieder an die Umgebung abgeben, und Kohlenstoff, den sie in ihrem Holz einlagern. Je schneller ein Baum wächst, umso mehr Kohlendioxid setzt er um.

Es macht also Sinn, Bäume zu pflanzen, um zu einer Verringerung der Erwärmung des Erdklimas beizutragen. Natürlich wird man nicht morgen einen Effekt erwarten können. Aber wenn viele mitmachen, können hoffentlich unsere Kinder davon profitieren.

Frittlingen wird sich als Teil der N!-Region 5G bei dieser Aktion des Gemeindetags Baden-Württemberg beteiligen, in diesem Jahr mindestens 1 Million Bäume zu pflanzen. Ob das Ziel erreicht wird, ist zweitrangig. Erstrangig ist, überhaupt mitzumachen.

Wir rufen deshalb dazu auf, uns jeden Baum,
der bis 30. November 2020 gepflanzt wird
zu melden.


Dies erfolgt ohne jegliche Verpflichtung, Sie brauchen lediglich Name, Datum der Pflanzung, Ort und Baumart zu nennen. Unter "Aktuelles" auf der Internetseite der Gemeinde werden alle Meldungen (allerdings nur die Anzahl und Baumart) fortlaufend veröffentlicht.
Die Gemeinde selbst wird natürlich einen Großteil beitragen, allein schon die Neupflanzungen im Wald werden einen erklecklichen Beitrag leisten, außerdem die Neubäume in der Ortsmitte. Wenn im Bereich der Privatwälder zudem viele Forstpflanzungen vorgenommen werden (Bestellung siehe unten), könnte das Ziel "1000 Bäume" tatsächlich erreichbar sein.

Ihr

Dominic Butz
Bürgermeister

Pflanzenbestellung
Für das kommende Frühjahr können über das Forstrevier Aldingen wieder Forstpflanzen bestellt werden.  Für die Lieferung Ende März/Anfang April –je nach Witterung- sollte Ihre Bestellung bis zur 1. Märzwoche erfolgt sein.
Bestellungen per e-mail an : s.scheu(@)landkreis-tuttlingen.de  oder Tel: 07424/1246.
Bitte geben Sie immer Ihre Telefonnummer für die Rückmeldung des Liefertermins an.




N!-Region FÜNF G unterstützt „Fairtrade“

Die fünf Gemeinden der N!-Region FÜNF G beziehen zukünftig in ihren Rathäusern den Fairtrade-Kaffee.

Das Fairtrade-Siegel kennzeichnet Produkte, bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden. Fairtrade steht für eine faire Partnerschaft auf Augenhöhe.

Fairtrade verbindet Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte auf Plantagen in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Fairtrade-Kaffee:
So funktioniert der faire Handel mit Kaffee:
80 Prozent des Kaffees wird von 25 Millionen Kleinbauernfamilien produziert, die weniger als 10 Hektar Land besitzen. Viele leben von weniger als 2 Dollar pro Tag, oft in abgelegenen Gegenden, und sind mit vielfältigen Problemen konfrontiert. Fairtrade ist ein ganzheitliches Konzept, das Kleinbauernfamilien hilft, sich aus dieser Spirale zu befreien.
Fairtrade-Kaffee ist physisch rückverfolgbar. Der Kaffee stammt 1:1 von einer Fairtrade-Kaffeekooperative. Die einzelnen Kaffeebohnen werden in jeder Phase der Produktion von "Nicht-Fairtrade" Kaffeebohnen getrennt weiterverarbeitet. Der Waren- und Geldfluss der gesamten Lieferkette unterliegt einer unabhängigen Kontrolle.

N!Region 5G sammelt Korken für Kork

Mit drei Zielsetzungen wurde die Aktion "Korken für Kork" 1991 gestartet

• Menschen zu einer kontinuierlichen Beziehung zur "Diakonie Kork"  bringen
• Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen schaffen und sichern
• Einen Beitrag zur Müllvermeidung und Erhaltung eines Wertstoffes leisten.

Die Diakonie Kork ist eine Einrichtung mit 1.100 Betten und Plätzen für epilepsiekranke Menschen, die häufig eine zusätzliche Beeinträchtigungen haben (www.diakonie-kork.de).

Die N!-Region möchte diese Aktion „Korken für Kork“ unterstützen.

Sie können Flaschenkorken (ausschließlich Naturkorken) bei den Rathäusern der Gemeinden Denkingen, Frittlingen, Aldingen, Wellendingen und Deißlingen abgeben.
Wir werden die Korken weiterleiten.
Die gesammelten Korken werden zu natürlichem Dämmstoffgranulat verarbeitet.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Mitfahrbänkle geht online!

Im Bereich der Mobilität wurden im Jahre 2017 Mitfahrbänkle in den Gemeinden Balgheim, Aldingen, Denkingen, Frittlingen, Wellendingen und Deißlingen aufgestellt. Weiterlesen 

Bericht "Film über das Mitfahrbänkle der N!-Region 5 G"
Flyer Mitfahrbänkle
Fernsehdreh über das Mitfahrbänkle am 13.11.2020 in Denkingen

Standort in Frittlingen: An der Hauptstraße beim Kebap-Palast

Projekt „Gemeindedetektive“ der N-Region FÜNF G

Soccer-Spielfeld hat nun einen Kunstrasenbelag

Im Rahmen des Projektes „Gemeindedetektive“ der N-Region FÜNF G äußerten die damaligen Schülerrinnen und Schüler der Klasse 4a im vergangenen Jahr unter anderem auch den Wunsch nach einem Kunstrasenbelag für das Soccer-Spielfeld. Nachdem dieses Anliegen bereits in der Vergangenheit schon vorgetragen wurde, beschloss der Gemeinderat, die Asphaltfläche mit einem entsprechenden Belag belegen zu lassen. Vergangenes Wochenende war es nun soweit. Nach dem Verlegen einer kraftabbauenden Elastikschicht wurde der Kunstrasen-Flor aufgebracht und mit Sand und Gummigranulat verfüllt. Die Kosten belaufen sich auf rund 10.000 ,-- €. Das ist ein nicht unerheblicher Betrag, weshalb die Verwaltung darauf hinweist, mit dem Belag pfleglich umzugehen und keinen Unrat o. Ä. zu hinterlassen. Nur so ist es möglich, dass alle künftigen Nutzer möglichst lange und unbeeinträchtigt Freude an der neuen Errungenschaft haben können.

Die Gemeinden der N!-Region FÜNF G sammeln gebrauchte Mobiltelefone (Handy-Aktion BW)

Smartphone & Co. gehören heute zu unserem Alltag. Doch die Geräte, die für viele mittlerweile unverzichtbar erscheinen, haben eine dunkle Kehrseite. Um die Rohstoffe, die in ihnen stecken, wird vielerorts erbittert gekämpft. Unter der Gewalt leidet besonders die Zivilgesellschaft. Auch der Abbau der Rohstoffe geht in vielen Ländern auf Kosten von Mensch und Umwelt. Und die schlechten Arbeitsbedingungen bei den Geräteherstellern sorgen immer wieder für Schlagzeilen.

Dazu kommt die kurze Halbwertszeit der Produkte. Im Durschnitt wird ein Mobiltelefon nur 18 Monate genutzt. Danach landet es meist in der Schublade. Allein in Deutschland liegen über 100 Millionen Mobiltelefone ungenutzt herum und mit ihnen 876 t Kupfer, 382 t Kobalt, 26 t Silber, 2,4 t Gold und 0,8 t Palladium. Wertvolle Rohstoffe also, die durch Recycling zurück in den Produktionskreislauf gelangen können.

Aber auch bei der Entsorgung ist nicht alles Gold, was glänzt. Trotz Exportverbote gelangen immer noch viele Geräte auf illegalen Wegen nach Afrika oder Asien, wo der Elektroschrott unter fragewürdigen Bedingungen recycelt wird.

Die Handy-Aktion Baden-Württemberg ist ein gemeinsames Projekt kirchlicher und zivilgesellschaftlicher Träger, des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und der Deutschen Telekom Technik GmbH. Sie steht unter dem Dach der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes. Schirmherr der Aktion ist Umweltminister Franz Untersteller. „Vielen Handynutzern sind die globalen Zusammenhänge in der Handyproduktion und deren Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft nicht bewusst. Mit der Kampagne wollen wir hierüber informieren und gleichzeitig aktiv dazu beitragen, dass möglichst viele Handys gesammelt und einem geordneten Recycling zugeführt werden,“ erklärte der Minister.

Die Gemeinden Denkingen, Aldingen, Frittlingen, Wellendingen und Deißlingen
unterstützen die Handy-Aktion.
Nicht mehr benötigte Handys können bei den Gemeindeverwaltungen abgegeben werden.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Nachhaltigkeitsbericht der Gemeinde Frittlingen

Hier der Nachhaltigkeitsbericht der Gemeinde Frittlingen