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Corona-Pandemie: Rückreisende aus Risikogebieten

Rückreisende aus Risikogebieten -

  • Meldepflicht unmittelbar nach Rückreise auf dem Rathaus (telefonisch, Email)
  • falls kein negativer, aktueller Corona-Test im Reiseland oder an der Grenze vorhanden: Sofort ohne Umweg und Kontakt mit anderen nach Hause und dort in Quarantäne!
  • telefonisch mit Hausartz oder Gesundheitsamt wegen Test-Termin Kontakt aufnehmen.

Derzeit sind über 120 Länder Corona-Risikogebiete (s. www.rki.de). Wer sich also dort hinbegibt, geht bewusst das Risiko einer erhöhten Ansteckungsgefahr ein mit der Folge, bei der Rückreise und in seinem Wohnort und Arbeitsplatz Schwierigkeiten zu bekommen. Es ist davon auszugehen, dass solche Reisende keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung oder Erstattung eventueller Kosten haben.
 
Weil die Behörden daran interessiert sind, dass die Gefahr für die Bevölkerung so gering wie möglich gehalten wird, wird derzeit überlegt, verpflichtende und ggf. kostenlose Testzentren z. B. an den Flughäfen einzurichten. Diese stellen dann ärztliche Zeugnisse aus, die dann hoffentlich ein negatives Ansteckungsergebnis zeigen und zur Folge haben, dass sich der Reiserückkehrer in der Öffentlichkeit bewegen darf. Reisende, die nicht über Flughäfen reisen, müssen sich daher unmittelbar bei Rückreise in ihrem Reiseland testen lassen. Deshalb muss diese Testung gut vorbereitet sein! (Erkundigung im Reiseland, welches Institut die Testung vornehmen darf, Termin geben lassen).
 
Hat ein Rückreisender aus einem Risikogebiet bei der Einreise kein negatives ärztliches Zeugnis, muss er - und seine Mitreisende - sich ohne Kontakt zu anderen sofort in häusliche Quarantäne begeben, sich telefonisch oder per Email im Rathaus melden und darf 14 Tage lang das Haus nicht verlassen bzw. kein Besuch empfangen. Auch der Gang zum Arzt ist dann nicht mehr erlaubt, weil es dann eine potenzielle Gefahr gäbe, dass der Rückreisende im Wartezimmer andere Personen infiziert. Der Test kann dann nur mobil bzw. zuhause erfolgen.
 
Zusammenfassung:

  •   Rückreisende aus Risikogebieten müssen sich unmittelbar nach der Rückreise auf dem
      Rathaus melden - ob getestet oder nicht (!)
     
    (Tel: 07426/9624-0, 9624-15, 9624-61, 9624-62) oder Email: gemeinde(@)frittlingen.de oder hans-georg.maier(@)frittlingen.de
  •   Wer nicht aus einem Risikogebiet kommt, braucht sich nicht zu melden.

  •   Es empfiehlt sich für Reisende der regelmäßige Besuch der Internetseite des Robert-Koch-
      Instituts (www.rki.de), um sich auf dem aktuellen Stand der Risikogebiete zu halten.

  •   Wer kein gültiges negatives ärztliches Zeugnis bei Einreise (negativer Corona-Test,
      molekularbiologischer Test, in englischer oder deutscher Sprache), muss direkt und
      unmittelbar nach Hause
    und dort 14 Tage in häuslicher Quarantäne bleiben.

  •  Wer sich nicht auf dem Rathaus meldet, verstößt gegen die Corona-Verordnung EQ und hat mit
     einem Bußgeld zu rechnen. Dies gilt erst recht, wenn er sich ohne ärztliches Zeugnis nicht in
     häusliche Quarantäne begibt.

  •   Auf dem Rathaus werden folgende Daten aufgenommen:
     - Name der/des Reisenden mit Mitreisenden, Adresse, Geburtsdatum
     - Reiseort(e) Datum der Hinreise, Datum der Rückreise
     - Grund der Reise (Urlaub, familiärer Grund, beruflicher Grund u.a.)
    Die Daten werden in begründeten Fällen an das Gesundheitsamt Tuttlingen weitergeleitet. 

Bei Rückfragen dürfen Sie sich gerne an das Rathaus, Herr Maier, Tel. 9624-15 wenden. Außerdem gibt es folgende Service-Rufnummern:
 
Gesundheitsamt
Telefon +49 7461 926 9999
Mo-Fr  08:00 bis 16:00 Uhr
 
Bereitschaftsdienst im Notfall
Wenn die Praxis zu hat, hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117
 
Hotline Landesgesundheitsamt
täglich (auch am Wochenende) zwischen 9:00 und 18:00 Uhr unter Telefon +49 711 904 39555