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Mitteilungen aus dem Rathaus und aktuelle Corona-Informationen

Aktuelle CORONA-Informationen

16.09.2021: Übersicht über die ab 16.09.2021 geltende neue Corona-VO mit dem 3-stufigen Warnsystem:




31.08.2021: Was steht in der neuen Corona-Verordnung "Absonderung"?

                    Welche Regelungen gelten in Schulen und Kindergärten?
                    Was ist der Unterschied zwischen Selbsttest und Schnelltest?

Zum 28. August 2021 ist die Corona-Verordnung "Absonderung" aktualisiert worden. Sie bringt insbesondere für Schulen und Kindergärten neue Regelungen.
Das Wichtigste in Kürze/verkürzt:

Allgemeines:

  • Schon ein Corona-Krankheitsverdacht (Symptome: Husten, Fieber, Unwohlsein, Müdigkeit) reicht aus, damit man sich unverzüglich in Absonderung begeben muss.
  • Während einer Absonderung darf die Wohnung für notwendige Arztbesuche oder für eine Testung verlassen werden (dann Abstand halten, Maske tragen).
  • Während der Absonderung darf kein Kontakt zu anderen Personen außerhalb des eigenen Haushalts stattfinden
  • Bei einem positiven Test dauert die Absonderung in der Regel 14 Tage seit Beginn der Symptome bzw. Nachweis des Virus
  • Als Nachweis reicht in der Regel ein Selbsttest (Eigentest) nicht aus - stattdessen braucht es einen Schnelltest (durch einen Arzt, Apotheke, Testzentrum, Arbeitgeber, Einrichtung).
  •  Eine Testpflicht (z.B. für den Besuch von Veranstaltungen in geschlossenen Räumen) besteht nicht für Kinder bis zur Einschulung.

Schule:

  • Bei Auftreten einer Infektion in weiterführenden Schulen müssen sich Schüler*innen der Klasse, in der die Infektion aufgetreten ist, 5 Tage lang mit dem PCR-Test oder Schnelltest (negativ) testen lassen, bevor sie wieder in die Schule können. Dies gilt nicht für immunisierte Schüler*innen. Falls Masken nicht korrekt getragen wurden oder die Lüftung nicht ausreichend war, kann eine weitergehende Regelung getroffen werden.

  • Bei Auftreten einer Infektion in einer Grundschule müssen sich Schüler*innen der Klasse, in der die Infektion aufgetreten ist, einmalig mit dem PCR-Test oder Schnelltest testen lassen. Wenn dieser negativ ausfällt, dürfen sie wieder in die Schule. Die Testpflicht gilt nicht für immunisierte Kinder.

Kindergarten:

  • Hier gibt es eine Neufassung der Corona-VO "Kita".
  • Ein Gruppenverbund aus 2 Gruppen im offenen Konzept ist (weiterhin) zulässig.
  • Kinder müssen keine Masken tragen, auch nicht das Fach-und Betreuungspersonal.
  • Bei Auftreten einer Infektion in einer Betreuungsgruppe müssen sich die Kinder, in deren Gruppe die Infektion aufgetreten ist, einmalig mit dem PCR-Test oder Schnelltest testen lassen, ein Selbsttest reicht nicht aus. Wenn der PCR-Test/Schnelltest negativ ausfällt, darf das Kind wieder in den Kindergarten. Die Testpflicht gilt nicht für immunisierte Kinder.

 


24.08.2021: Die neuen Corona-Regeln in Baden-Württemberg

Ab dem 16. August gelten in Baden-Württemberg neue Pandemie-Regelungen, die vor allem für geimpfte und genesene Personen die allermeisten Einschränkungen aufheben. Auch entfallen die bisherigen Inzidenzstufen. Es bleibt allerdings die Maskenpflicht in geschlossenen, öffentlichen Räumen und im Freien, wenn dauerhaft der Abstand von 1,5m nicht eingehalten werden kann. Kinder bis einschließlich fünf Jahre sind weiterhin von der Maskenpflicht befreit. Auch die Abstands- und Hygieneregelungen bleiben bestehen. Pflicht bleibt auch die Erfassung der Kontaktdaten.

Schulen
Zum Schulstart gilt inzidenzunabhängig für zunächst zwei Wochen wieder generell die Maskenpflicht im Unterricht. Auch werden die Schulen weiter ein kostenloses engmaschiges Testangebot für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrkräfte und das Personal anbieten.

Testpflicht für nicht geimpfte oder genesene Personen
Wer sich nicht impfen lassen möchte, muss künftig in mehr Bereichen einen maximal 24 Stunden alten negativen Antigen-Schnelltest vorweisen, in bestimmten Bereichen sogar ein negativer PCR-Test - dieser darf höchstens 48 Stunden alt sein.
Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder bis einschließlich fünf Jahre, Kindergartenkinder und Kinder, die noch nicht eingeschult sind, sowie Schülerinnen und Schüler der Grund- und weiterführenden Schulen, Schülerinnen und Schüler an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) sowie an Berufsschulen. Der Nachweis erfolgt hier im Zweifel durch ein entsprechendes Ausweisdokument wie etwa durch den Kinderreisepass oder Schülerausweis.

Die Testpflicht für ungeimpfte Personen gilt in folgenden Bereichen (beispielhaft):

  • Bei Veranstaltungen/Aktivitäten in geschlossenen Räumen müssen alle Besucherinnen und Besucher einen Geimpftennachweis, einen Genesenennachweis oder ein negativen Corona Antigen-Schnelltest vorweisen.
  • Besuch in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie in Einrichtungen der Behindertenhilfe.
  • Gastronomische Angebote in Innenräumen – das Abholen von Speisen ist ohne 3G-Nachweis erlaubt.
  • Vergnügungsstätten in Innenräumen wie Spielhallen, Wettstuben und Casinos.
  • Bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen wie Kosmetikstudios, Nagelstudios, Kosmetische Fußpflege, Massagestudios, Tattoo- und Piercingstudios, Laser- und IPL-Studios für kosmetische Behandlungen, Friseurbetriebe, Barbershops und Massagestudios.
  • Bei Sport im Innenbereich, etwa in Fitness-Studios, Schwimmbädern oder Sporthallen.
  • Saunen und ähnliche Einrichtungen
  • Touristische Fahrtangebote (Ausflugsverkehr, touristische Bus-, Bahn- und Seilbahnverkehre, Zeppelinrundflügen und Museumsflügen.
  • Zutritt zu geschlossenen Räumen in Freizeitparks und anderen Freizeiteinrichtungen wie zoologischen und botanischen Gärten sowie Hochseilgärten, Indoor-Spielplätze und Minigolf-Anlagen.
  • Angebote der Erwachsenenbildung wie Volkshochschulkursen in geschlossenen Räumen.
  • Bei Angeboten von Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen.
  • In Beherbergungsbetrieben, wie Hotels aller Art, Gasthäuser, Pensionen, Ferienwohnungen, Ferienhäuser , Ferienparks, (Dauer-)Campingplätze und kostenpflichtige Wohnmobil-Stellplätze, ist ein Test bei Anreise und dann alle drei Tage während des Aufenthalts erforderlich.
  • Clubs und Diskotheken. Nicht geimpfte oder genesene Besucherinnen und Besucher müssen einen negativen PCR-Test vorweisen.


Die Testpflicht gilt nicht für Freizeit- und Amateursport in Sportstätten im Freien, Badeseen mit kontrolliertem Zugang und Freibädern sowie für Sport zu dienstlichen Zwecken, Reha-Sport und Spitzen- oder Profisport.
Ausgenommen von der Testpflicht sind religiöse Veranstaltungen.

Die Kontaktbeschränkungen und Regelungen für private Feiern werden aufgehoben.

Tests bleiben bis 11. Oktober kostenlos
Die Tests können weiter wie bisher vor Ort in der Einrichtung unter Aufsicht des Betreibers stattfinden, in einer Corona-Teststation oder am Arbeitsplatz, wenn dort entsprechend qualifiziertes Personal zur Bestätigung des Testergebnisses vorhanden ist.
Bund und Länder haben sich darauf verständigt, dass Antigen-Schnelltests bis 11. Oktober 2021 weiter durch die öffentliche Hand finanziert werden und für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos bleiben. Danach müssen Personen, die sich nicht impfen lassen möchten, die Antigen-Schnelltests selbst bezahlen.
Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder bis einschließlich fünf Jahre. Kostenlose Tests gibt es weiterhin für Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt – insbesondere Schwangere, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Für Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen gibt es zudem weiter ein engmaschiges kostenloses Testangebot in den Schulen.

Impfangebote wahrnehmen
Inzwischen gibt es für alle Menschen ab 12 Jahren ein kostenloses Impfangebot, das jede und jeder wahrnehmen kann. Eine Corona-Schutzimpfung ist der sicherste Weg aus der Pandemie. Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst vor einer Erkrankung bzw. einem schweren oder tödlichen Verlauf, sondern auch seine Mitmenschen, die sich nicht impfen lassen können. Vor allem Kinder unter 12 Jahren, für die es derzeit keinen zugelassenen Impfstoff gibt.
In Baden-Württemberg gibt es derzeit zahlreiche Impf-Aktionen vor Ort. Meist ohne Anmeldung und Wartezeit können Sie sich in den Impfzentren des Landes, bei Impf-Aktionen vor Ort oder nach Terminvereinbarung bei Ihrem Arzt oder Betriebsarzt impfen lassen.



05.05.2021: Entschädigung für erwerbstätige Sorgeberechtigte bei Schließung Schule/Kindergarten

Unter bestimmten Voraussetzungen erhalten erwerbstätige Sorgeberechtigte, die aufgrund der vorübergehenden Schließung von Einrichtungen zur Betreuung von Kindern sowie von Schulen im Zusammenhang mit der SARS-CoV-2-Epidemie einen Verdienstausfall erleiden, eine Entschädigung. Gleiches gilt, wenn ein einzelnes Kind außerhalb der Schule/des Kindergartens Kontaktperson war und deshalb die Absonderung angeordnet wurde. Ansprungsberechtigt sind Fälle ab dem 19. November 2020. Die Antragsfrist beträgt 2 Jahre.
 
Anträge an das zuständige Regierungspräsidium in Freiburg können über das ländergemeinsame Online-Portal www.ifsg-online.de eingereicht werden. Betroffene finden dort weitere Informationen sowie die genauen Anspruchsvoraussetzungen. Bitte verwenden Sie zur Antragstellung bezüglich Kindern immer das Formular „Onlineantrag bei Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen“. Der „Online-Antrag bei Quarantäne“ bezieht sich nur auf eine Absonderungsanordnung gegenüber dem Erwerbstätigen selbst und kann in den o. g. Fällen daher nicht verwendet werden.
Die bisherig notwendige Voraussetzung bei der Antragstellung, eine ausgefüllte sogenannte „Negativbescheinigung“ hochzuladen, ist aus Vereinfachungsgründen entfallen. Die Negativbescheinigung ist nur noch auf entsprechende ausdrückliche Anforderung des zuständigen Regierungspräsidiums nachzureichen.