Gemeinde Frittlingen

Seitenbereiche

Volltextsuche

20°C

Seiteninhalt

Bei uns ist was los

Einweihungsfeier vom 27.03.2009 bis 29.03.2009 - ein tolles Fest

Nach 20 Monaten Bauzeit konnte am vergangenen Wochenende die Frittlinger Leintalhalle eingeweiht werden. Die ganze Gemeinde und sehr viele Interessierte aus Wellendingen, Wilflingen, Denkingen und den umliegenden Gemeinden strömten nach Frittlingen, um dabei zu sein, um dieses Ereignis zu feiern.

In seiner Begrüßungsansprache wies Bürgermeister Anton Stier darauf hin, dass die Gemeinde stolz sein könne, dieses Millionenprojekt einweihen zu können. Die Finanzierung stünde auf stabilen Beinen. Die Halle konnte ohne Schuldaufnahme mit Zuschüssen des Landes Baden-Württemberg und mit Eigenmitteln finanziert werden.

Er verwies auf die Entscheidungs- und Planungsphase. Für den Gemeinderat war es nicht leicht, diesen Entschluss zu fassen.

Erfreulich sei, dass die Wertschöpfung in der Region blieb. So seien 14 % der Auftragssumme in der Gemeinde geblieben, weitere 60 % wurden von Handwerkern aus den Kreisen Tuttlingen, Rottweil und Zollernalb ausgeführt, weitere 22 % durch Handwerker aus Baden-Württemberg.

Er bedankte sich bei den Architekten und bei den Handwerkern für dieses großartige Bauwerk. Es seien sehr viele Anregungen und Wünsche des Gemeinderates mit in die Planung eingeflossen. Besonderer Dank galt dem Mehrzweckhallenförderverein, der sich einbrachte; finanziell, insbesondere aber durch Anregungen in die Planung. Der Förderverein wurde bei Besichtigungsfahrten und bei den Gesprächen mit einbezogen. Dieser warb durch Veranstaltungen und Diskussionsrunden vor allen Dingen für die Akzeptanz der Halle. Dies sei großartig gelungen. Der Verein war Bindeglied zwischen Vereinen, Bevölkerung, Gemeinderat und Verwaltung.

Für ihr Engagement erhielten die Verantwortlichen der Vereine, des Gemeinderates das Erinnerungs-T-Shirt „Wir waren dabei – Einweihung Leintalhalle 2009“.

Staatssekretärin Frau Gurr-Hirsch vom Ministerium Ländlicher Raum vertrat die Landesregierung bei der Einweihung und stellte fest, dass es ein gelungenes Werk sei, das die Gemeinde einweihe. Dies zeige auch, dass auch kleine Gemeinden in der Lage seien, den Einwohnerinnen und Einwohnern die notwendige Infrastruktur vorzuhalten. Sie stellte insbesondere das Ehrenamt in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen und betonte, dass gerade Baden-Württemberg bekannt sei für das Ehrenamt. In Frittlingen mit der aktiven Vereinsriege sei das Ehrenamt besonders ausgeprägt.

Landrat Guido Wolf stellte fest, dass das Land Baden-Württemberg sich finanziell sehr stark beteiligt habe. Der Gemeinde Frittlingen gratulierte er zu dieser gelungenen Halle. Er stellte auch die Leistungsfähigkeit der Gemeinde heraus.

Er überreichte ein Landkreiswappen als Hinweis, dass man sich stets an den Landkreis Tuttlingen erinnern möge.

Der Vorsitzende des Mehrzweckhallenfördervereins, Raimund Bader, erläuterte die Arbeit des Mehrzweckhallenfördervereins. Er wies auf die enge Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und der Gemeindeverwaltung hin. Er ließ auch die Aktivitäten des Vereins Revue passieren und überreichte dem Bürgermeister einen Scheck in Höhe von 40.000 € für die Beschaffung von Sportgeräten. Denn nur Sportgeräte können über Spenden finanziert werden.

Die kirchliche Weihe nahmen Pfarrer Hammer und Pfarrer Wingert vor.

Der Abend wurde umrahmt durch den Musikverein, den Männergesangverein, dem Frauenterzett und dem Kinderensemble des Gesangvereins Frittlingen sowie durch die Tanzgruppe Etana.

Am Samstag war Sporttag der Sporttreibenden Frittlinger Vereine.

Morgens fand ein Sportparcours für Kinder statt. In 2 Altersgruppen haben insgesamt 120 Kinder teilgenommen. Die Kinder mussten insgesamt 15 verschiedene sportliche Stationen absolvieren. Teil des Parcours waren die Attraktionen von VICTORIA und „Schalke on Tour“ mit ihrer Hüpfburg, Torwandschiessen und Schuss-Geschwindigkeitsmessung.

Nach Bewältigung aller Aufgaben nahmen die Kinder an einer Verlosung teil, bei der im An­chluss über 80 Preise ausgegeben wurden. Die Ziehung der Preise nahm der mehrfache deutscher Meister über 800 Meter und 3-facher Olympiateilnehmer Niko Motschebon vor.

Zusätzlich wurde unter allen Besuchern 2 Karten das Bundesligaspiel Bayern München-Schalke 04 verlost, die von der Victoria Versicherung Winfried Müller gestiftet wurden.

Am Nachmittag fand dann eine Prominenten-Talkrunde statt. Von Schalke 04 war Klaus Fischer anwesend, außerdem der Leichtathlet Niko Motschebon, die beiden Rollstuhl-Tennisspieler Wolfgang Greck und Manfred Sing. Weitere Gäste waren die die Radballer Matthias König und Uwe Berner vom RV Gärtringen sowie Radballbundestrainer Jürgen King. Rudy Esser, ein Moderator von Schalke 04 führte mit den Sport-Promis Interviews, bevor die anwesenden Besucher noch Fragen stellen konnten.

Anschließend folgte ein Torwandschießen mit den Sportlern, einigen Vereinsvorständen und dem Bürgermeister.

Danach fand dann ein Schaukampf zwischen Matthi­as König/Uwe Berner von RV Gärtringen gegen Jens Krichbaum/Marco Rossmann vom RV Darmstadt-Eberstadt statt. Dieser packende Schaukampf begeisterte die Zuschauer, und es war faszinierend zu sehen, was man mit einem Rad alles machen kann.

Anschließend versuchten sich Johannes Benne, Hans Vonier, Dieter Kohler und Hans Gassner beim 4 Meter-Schießen, und man konnte sehen, wie schwierig es ist, sich überhaupt mit so einem speziellen Fahrrad fortzubewegen, geschweige denn, einen Ball zu schießen.

Gegen Abend zeigten die beiden Spieler Wolfgang Greck und Manfred Sing

Rollstuhlennis der Spitzenklasse, und es war unglaub­ich, was diese beiden in einem 20-minütigen Schaukampf geboten haben. Anschließend spielten die beiden Rollstuhlfahrer ein Doppel gegen Dieter Holl und Gerlinde Bader. Danach spielten Dieter Holl mit Manfred Sing gegen Gerlinde Bader und Wolfgang Greck ein 20 Minuten dauerndes Doppel.

Nach diesem Highlight spielten die Fußball-AH gegen die MibAs vom Turnverein je eine 20minütige Halbzeit Fußball und Handball. Es war erstaunlich, wie gut sich die Handballermim Fußball präsentierten. Sie verloren lediglich mit 2:1. Auch im anschließenden Handballspiel schlu­gen sich die Kicker achtbar, und verloren nur knapp mit 10:8.

Zum Schluss wurde in der neuen Halle noch das Qualifikationsspiel Deutschland-Liechtenstein auf der neuen Großbildleinwand übertragen. Den Abend ließen dann die Gäste beim gemütlichen Beisammensein bis in die frühen Morgenstunden ausklingen.

Nach dem Bundesliga-Handballspiel hatte die Halle am Sonntag den zweiten Test zu bestehen.

Morgens begann die Feier mit einem ökumenischen Gottesdienst durch Herrn Pfarrer Hammer und Herrn Pfarrer Wingert. In der Predigt stellte letzterer dar, dass Veränderungen anstehen und sich der Mensch auch den Veränderungen stellen müsse. Die Küche konnte den Ansturm zum Mittagessen bewältigen. Der Nachmittag gehörte den Kindern, die mit ihren großartigen Auftritten das Publikum begeisterten. Inzwischen konnte auch die elektroakustische Anlage zeigen, dass sie in der Lage ist, die Halle voll auszuschallen. Großes Lob gab es auch von den Besuchern und Besucherinnen.

An dieser Stelle möchte ich allen danken, die das Wochenende mitorganisiert haben.

An erster Stelle dem Mehrzweckhallenförderverein, der die Verantwortung für die Gesamtveranstaltung übernommen und bestens organisiert hat, den Frittlinger Vereinen, die am Freitag Abend den Festakt mit gestaltet haben und am Samstag für den Tag des Sportes die Verantwortung trugen Herrn Pfarrer Hammer und Herrn Pfarrer Wingert für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes, dem Kirchenchor, der Organistin und Dirigentin Ilona Schulz. Ebenso danken möchte ich den Kindern der Tanz AG, des Schulchores sowie der Keyboard und Gitarren AG der Grund- und Hauptschule Frittlingen, den Jungen und Mädchen des Kindergartens und den Jugendlichen der Tanzgruppen Klasse 5 und 6 bis 8. Natürlich danke ich auch ganz besonders den Betreuern, die mit den Kindern die Auftritte einstudiert haben: dem Kindergartenteam, Frau Jäger, Herrn Talanow, Herrn Weichert, Herrn Wohlgemuth, Jara-Alica Belgram, Dominique und Sigrid Auer.

Herzlichen Dank allen Sponsoren, die dieses Fest möglich machten.